Die Situation in Honduras wird seit dem Staatsstreich 2009 immer unerträglicher. Politische Oppositionelle, Journalistinnen und Journalisten sowie Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger werden bedroht und ermordet.mehr
Oxfam zeigt in einer heute veröffentlichen Studie auf, dass die Münchner Allianz der größte deutsche Anleger in Agrarrohstoffe ist. Zwar haben manche Finanzhäuser inzwischen zögerlich auf die massive Kritik reagiert, doch die Politik muss die Spekulation mit strengen Regeln begrenzen. mehr
Die Mehrheit der Entwicklungsländer und China haben einen Vorstoß der Industriestaaten abgewehrt, das Mandat der UNCTAD massiv zu beschneiden. Wir fordern, dass die UN-Organisation gegenüber WTO, IMF und Weltbank gestärkt wird. mehr
Die vom Parlament abgesegnete Novellierung des Waldgesetzes ist ein enormer Rückschlag für die brasilianische Klimapolitik. Amnestierungen illegaler Rodungen und weitere Zugeständnisse an die Agrar-Lobby sind die falschen Signale für die Rio+20 Konferenz. mehr
In Brasilien droht die Verabschiedung eines fatalen Gesetzes, das die Rodung von Millionen Hektar Wald ermöglicht. Als Gastgeberland der Rio+20-Konferenz muss Brasilien von diesem rückwärtsgewandten Kurs abweichen und klimapolitisch wieder Farbe bekennen. mehr
Im Sahel bahnt sich eine humanitäre Katastrophe an, eine Millionen Kinder sind wegen akuter Mangelernährung in Lebensgefahr. Die internationale Gemeinschaft muss ihre Bemühungen umgehend verstärken um aus den Fehlern von Ostafrika zu lernen. mehr
Die Hilfswerke terre des hommes und Welthungerhilfe haben den 20. Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungspolitik veröffentlicht. Sie fordern von der Bundesregierung ein stimmiges Gesamtkonzept der deutschen Entwicklungspolitik, damit diese auf globale Herausforderungen angemessen reagieren kann. mehr
Palmölplantagen fressen sich in vielen Teilen der Welt in Regen- und Torfsumpfwälder. Dabei verlieren Menschen ihre Lebensgrundlage und einzigartige Ökosysteme werden zerstört. Wir weisen auf zwei dringliche Fälle in Indonesien und Kamerun hin und fordern die Bundesregierung auf, zu handeln. mehr