Oxfam zeigt in einer heute veröffentlichen Studie auf, dass die Münchner Allianz der größte deutsche Anleger in Agrarrohstoffe ist. Zwar haben manche Finanzhäuser inzwischen zögerlich auf die massive Kritik reagiert, doch die Politik muss die Spekulation mit strengen Regeln begrenzen. mehr
Während das Problem des "Wettens auf den Hunger" immer mehr Aufmerksamkeit erfährt, spielt die Deutsche Bank auf Zeit. Auch die Bundesregierung kann sich nicht zu effektiven Maßnahmen durchringen. Wir rufen die Bundesregierung auf, die Forderungen unseres Antrags zur Agrarrohstoffspekulation in den aktuellen Verhandlungen auf EU-Ebene und in den Debatten der G20 einzubringen und schnellstmöglich umzusetzen.mehr
Nach zwei ausgefallenen Regenzeiten ist in Ostafrika die schwerste Hungerkatastrophe dieses Jahrhunderts eingetreten. 12,4 Millionen Menschen sind betroffen, Zehntausende sind bereits gestorben. Auch wenn die Bundesregierung die Hilfe inzwischen aufgestockt hat, bleibt die Herausforderung groß. mehr
Nach massiver Kritik von der politischen Opposition und Nichtregierungsorganisationen hat Niebel sich nun entschlossen, die Hilfen für die Hungernden am Horn von Afrika deutlich aufzustocken. Wir begrüßen die Ankündigung des Entwicklungsministers, die er heute in Nairobi machte. mehr
"Deutschland gibt zu wenig gegen den Hunger in Somalia, sagt der Grüne Thilo Hoppe. Er will einen höheren Entwicklungsetat. Abgeordnete aller Parteien unterstützen ihn"mehr
Angesichts der Hungerkatastrophe am Horn von Afrika und der enttäuschenden Reaktion der Bundesregierung, haben wir für Mitte nächster Woche eine Sondersitzung des Entwicklungsausschusses des Deutschen Bundestages beantragt. mehr
Die Hungerkatastrophe in Ostafrika wird immer dramatischer, doch die Bundesregierung ist nicht bereit, die notwendigen Hilfsgelder zur Rettung von Menschenleben bereit zu stellen. mehr