Thilo Hoppe , MdB

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19. Oktober 2007

„Weltweite Tischgemeinschaft“ soll Recht auf Nahrung stärken

Auricher Thilo Hoppe eröffnet Aktion von „Brot für die Welt“

Aurich/Berlin. Um dem Recht auf Nahrung und der ländlichen Entwicklung in sogenannten Dritte-Welt-Ländern zu mehr Beachtung zu verhelfen, startet "Brot für die Welt" die Aktion "Weltweite Tischgemeinschaft".

Der Auricher Thilo Hoppe, Vorsitzender des Entwicklungsausschusses im Bundestag und Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), betonte zur Eröffnung der Aktion, dass die ländliche Entwicklung sich besonders auf benachteiligte Kleinbauernfamilien ausrichten, sie schützen und fördern muss. "Eine starke bäuerliche Landwirtschaft könnte allen Menschen eine lebenswerte Zukunft ohne Hunger und Mangelernährung sichern", sagte Klaus-Dieter Kottnik, Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, zu dem auch "Brot für die Welt" gehört.

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von links: Thilo Hoppe, Sarath Fernando und Klaus-Dieter Kottnik bei der
Eröffnung der Aktion "Weltweite Tischgemeinschaft" (Brot für die Welt)

Billige Lebensmittelimporte aus den Industrieländern in die Entwicklungsländer zerstören jedoch die Lebensgrundlage der Kleinbauern und führen zu Armut und Hunger. "Seit Jahren entwickeln sich die Reispreise in Sri Lanka so, dass die Bauern die Kosten der von Mineraldünger und Pestiziden abhängigen Anbaumethoden nicht mehr bezahlen können", berichtete der Leiter der Organisation MONLAR Sarath Fernando.

Mit der Aktion "Weltweite Tischgemeinschaft" fordert "Brot für die Welt" zusammen mit tausenden Kirchengemeinden, diakonischen Einrichtungen, Schulen und Aktionsgruppen die Bundesregierung auf, sich für den Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft im Rahmen der Handelspolitik einzusetzen. Mehr Informationen zur Aktion gibt es in den Kirchengemeinden und im Eine-Welt-Cafe fairSTÄRKUNG in der Auricher Innenstadt.

Hier gibts umfangreiche Informationen zur Kampagne.

Zusätzliche Information