

Eine spannende Reise unternahm vergangene Woche die Klasse 9b des Ulricianums in Aurich: Für zwei Tage ging es nach Berlin, wo die Schülerinnen und Schüler mit dem Auricher Bundestagsabgeordneten Thilo Hoppe zusammentrafen. Die Reise in die Bundeshauptstadt stellte den ersten Preis beim Hungertuch-Wettbewerb des evangelischen-lutherischen Sprengels Ostfriesland dar, der im Sommer vergangenen Jahres vergeben worden war.
Thilo Hoppe, Jurymitglied und Unterstützer des Wettbewerbs, war von dem Inhalt und der künstlerischen Gestaltung des Hungertuchs begeistert. Nach dem Besuch einer Plenardebatte im Bundestag führte der Abgeordnete die Schülerinnen und Schüler in den repräsentativen Sitzungssaal des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dort wurde das 4x5 Meter große Hungertuch entrollt und die Jugendlichen erhielten nochmals ein großes Lob von dem Vorsitzenden: "Das habt ihr wirklich ganz toll gemacht, wir waren uns in der Jury sofort einig darüber gewesen, dass ihr den ersten Platz verdient – die Entscheidung wurde einstimmig angenommen". Zur Erinnerung soll ein Foto des Hungertuches im Bundestag ausgestellt werden.
Der Ausschussvorsitzende Hoppe erklärte den engagierten jungen Preisträgern, dass sich in diesem Gremium des Bundestages die Abgeordneten mit dem Thema Globalisierung und deren Auswirkungen auf Entwicklungsländer befassen, so wie die Jugendlichen es selbst bei den Recherchen zu ihrem Hungertuch getan haben.
Unter der Anleitung von Religionslehrerin Claudia Groen war die Klasse der Frage nachgegangen, welchen Weg eine Jeans hinter sich hat, bevor sie in Aurich in einem Geschäft hängt. "So haben wir herausgefunden, dass viele Anziehsachen, die bei uns total "in" sind, in anderen Ländern Schaden anrichten, zum Beispiel wenn dafür Kinder arbeiten müssen oder Frauen ausgebeutet werden", erklärte die 14-jährige Tomke Penner. Auf ihrem Hungertuch haben die Schülerinnen und Schüler deswegen ein eigenes Siegel für soziale und fair gehandelte Kleidung erfunden: HUGO steht für "Hergestellt unter guten Optionen".
Ein Foto des Hungertuches wird im Bundestag ausgestellt.
Eine spannende Reise unternahm vergangene Woche die Klasse 9b des Ulricianums in Aurich: Für zwei Tage ging es nach Berlin, wo die Schülerinnen und Schüler mit dem Auricher Bundestagsabgeordneten Thilo Hoppe zusammentrafen. Die Reise in die Bundeshauptstadt stellte den ersten Preis beim Hungertuch-Wettbewerb des evangelischen-lutherischen Sprengels Ostfriesland dar, der im Sommer vergangenen Jahres vergeben worden war.

Thilo Hoppe, Jurymitglied und Unterstützer des Wettbewerbs, war von dem Inhalt und der künstlerischen Gestaltung des Hungertuchs begeistert. Nach dem Besuch einer Plenardebatte im Bundestag führte der Abgeordnete die Schülerinnen und Schüler in den repräsentativen Sitzungssaal des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dort wurde das 4x5 Meter große Hungertuch entrollt und die Jugendlichen erhielten nochmals ein großes Lob von dem Vorsitzenden: "Das habt ihr wirklich ganz toll gemacht, wir waren uns in der Jury sofort einig darüber gewesen, dass ihr den ersten Platz verdient – die Entscheidung wurde einstimmig angenommen". Zur Erinnerung soll ein Foto des Hungertuches im Bundestag ausgestellt werden.
Der Ausschussvorsitzende Hoppe erklärte den engagierten jungen Preisträgern, dass sich in diesem Gremium des Bundestages die Abgeordneten mit dem Thema Globalisierung und deren Auswirkungen auf Entwicklungsländer befassen, so wie die Jugendlichen es selbst bei den Recherchen zu ihrem Hungertuch getan haben.
Unter der Anleitung von Religionslehrerin Claudia Groen war die Klasse der Frage nachgegangen, welchen Weg eine Jeans hinter sich hat, bevor sie in Aurich in einem Geschäft hängt. "So haben wir herausgefunden, dass viele Anziehsachen, die bei uns total "in" sind, in anderen Ländern Schaden anrichten, zum Beispiel wenn dafür Kinder arbeiten müssen oder Frauen ausgebeutet werden", erklärte die 14-jährige Tomke Penner. Auf ihrem Hungertuch haben die Schülerinnen und Schüler deswegen ein eigenes Siegel für soziale und fair gehandelte Kleidung erfunden: HUGO steht für "Hergestellt unter guten Optionen".
Ein Foto des Hungertuches wird im Bundestag ausgestellt.