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6. Juli 2007

Welche Bedeutung sollen Patientenverfügungen zukünftig haben?

Thilo Hoppe bittet Bürgerinnen und Bürger um ihre Meinung

In der letzten Woche diskutierte der Auricher MdB Thilo Hoppe im Rahmen eines "Grünen Salons" in Norden mit Fachleuten und Bürgerinnen und Bürgern über das Thema "Patientenverfügung". Die Veranstaltung hatte großen Zulauf und viele Interessierte beteiligten sich lebhaft an der Debatte.

Hoppe zeigte sich im Nachhinein beeindruckt, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich bereits mit dem Thema intensiv persönlich beschäftigt haben. Da diese Thematik offensichtlich sehr viele Menschen bewegt, bietet der MdB allen Interessierten an, ihm per email oder Brief Ihre persönliche Meinung bezüglich der inhaltlichen Ausgestaltung eines Gesetzes zur Patientenverfügung zukommen zu lassen.

Über ein entsprechendes Gesetz soll nach der Sommerpause im Bundestag entschieden werden. Schwerpunktmäßig geht es in der Diskussion um drei Gesetzentwürfe, die eine unterschiedliche Umgehensweise mit der Patientenverfügung fordern. Während der Entwurf des Abgeordneten Stünker und anderen die Privatautonomie, also den freien Willen des Betroffenen über den gesetzlich verankerten Schutz des Lebens stellt, geht der Entwurf des Abgeordneten Bosbach und anderen von der staatlichen Verantwortung für den Lebensschutz aus und stellt sie über die Selbstbestimmung des Menschen. Im Entwurf der Abgeordneten Zöller, Faust und anderen wird eine unkomplizierte und unbürokratische Regelung angestrebt, die nur das absolut Unerlässliche gesetzlich fixieren soll.

Maßgeblich geht es dabei immer um Frage: Wann dürfen lebenserhaltende medizinische Maßnahmen unterlassen werden und wann nicht? Sollte im Zweifelsfall für das Leben oder – auf Grundlage der Patientenverfügung - für die Selbstbestimmung des Menschen entschieden werden?

In der nachfolgend zum Download zur Verfügung gestellten Datei werden die bisherigen Gesetzentwürfe zur Patientenverfügung kurz dargestellt.

     Patientenverfügungen - Kurzdarstellung der Gesetzentwürfe
     Stand 06. Juli 2007, pdf-Datei, 25 KB

Ihre Meinung können Sie uns per e-mail gerne zukommen lassen.