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Der Schutz vor gentechnisch veränderten Produkten muss nach Ansicht der Weser-Ems-Grünen mehr Aufmerksamkeit erhalten. Vor einem Aufweichen der gesetzlichen Bestimmungen durch die CDU/SPD-Regierung warnte Thilo Hoppe. Der Auricher Bundestagsabgeordnete empfahl, gemeinsam mit Verbraucher-, Umwelt- und Landvolkverbänden kommunale Bündnisse gegen Gentechnologie in Lebensmitteln zu bilden. Selbst CSU-dominierte bayrische Landkreise hätten sich bereits als gentechnikfreie Zone erklärt.
Hoppe kritisierte Bestrebungen aus dem Regierungslager, den Atomausstieg durch Verlängerung von Laufzeiten einiger Kraftwerke zu verwässern. "Kommunen können durch Einsparung, Effizienzsteigerung und Nutzung der Erneuerbaren Energien dazu beitragen, die Abkehr von Atom und Öl zu beschleunigen", erklärte der Abgeordnete. Während des stadtpolitischen Rundgangs stellte der Quakenbrücker Ratsherr Axel Hartenfels die Wasserkraftanlage an der Kleinen Hasemühle vor, wo eine 34-kW-Turbine im Einsatz ist.
Weiter zurückgehende Anmeldezahlen für die Hauptschule zum nächsten Schuljahr verdeutlichen nach Auffassung von Ina Korter das Scheitern der Schulpolitik der CDU/FDP-Landesregierung. "Erste Zahlen von nur ca. 6% gefährden den Standort vieler Hauptschulen", stellte die schulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen fest. Als weitere Probleme nannte Korter die Unterrichtsversorgung und die Finanzierung der Nachmittagsbetreuung, zu der das Land lediglich Geld vom Bund weiterleite, aber ansonsten die Kommunen im Stich lasse.
Einen miserablen Eindruck hinterließ bei den Gästen aus den Weser-Ems-Kreisen das Äußere des Quakenbrücker Bahnhofs. "Es wird vordringliche Aufgabe des zukünftigen Rates sein, endlich dafür zu sorgen, Besuchern am Bahnhof nicht mehr einen derart abweisenden Empfang zu bereiten", so Grünen-Kandidat Johannes Jordan. Wer das Artland als Touristen-Region bekannt machen wolle, müsse dafür sorgen, dass der erste Eindruck der Gäste nicht so negativ ausfalle.
Quelle: Bericht Johannes Bartelt, Kreisverband Osnabrück-Land