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Im Ärmelkanal ist in der Nacht zum Mittwoch ein Chemietanker mit 10.000 Tonnen Phosphorsäure an Bord nach dem Zusammenstoß mit einem Schüttgutfrachter untergegangen und verliert Öl. Sollten die etwa 80 Tonnen Treibstoff an Bord ins Meer gelangen, befürchten Umweltschützer schwerwiegende Folgeschäden für die Umwelt und die Fischereiwirtschaft.
Aus diesem aktuellen Anlass erneuert der Auricher Bundestagsabgeordnete Thilo Hoppe seine Forderung nach einem besseren Sicherheitsmanagement in der Nordsee. Vor wenigen Wochen hatte Hoppe gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Rainder Steenblock, der in der grünen Bundestagsfraktion für den Bereich Seesicherheit zuständig ist, ein Gespräch mit der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) und der Lotsenbrüderschaft Emden geführt. Auch beim Thema Lotsversetzwesen haben Hoppe und Steenblock gefordert, das neue Versetzkonzept vor allem unter Sicherheitsaspekten zu entwickeln. Die Lotsenbrüderschaft Emden hatte bemängelt, dass das von der Bundesregierung anvisierte Konzept die Schiffssicherheit im Küstenbereich mindere.

Rainder Steenblock und Thilo Hoppe bei einem
Gespräch in Berlin vor einer Fraktionssitzung